… Teil 1/2. Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender
von Alexa Mohl
wirklich sehr gelungene Weiterentwicklung von Zauberlehrling und Meisterschüler

Vor kurzem erst habe ich Alexa Mohls wohl bekannteste Bücher ’Der Zauberlehrling’ und ’Der Meisterschüler’ weitergegeben, ganz einfach weil die nicht zu meinen Favoriten zählen, auch wenn beide o.k. sind. Und nun erscheint auch schon ein neues Buch von ihr – ’Der große Zauberlehrling’ – und ich muss gestehen, davon bin ich absolut positiv überrascht.

Darin präsentiert Alexa Mohl so beeindruckend viel an NLP-Wissen, auch aus den aktuelleren Büchern von Bandler / Grinder / Dilts & Co., dass man sich zumindest als Wenigleser die anderen fast schenken kann und dennoch das Wichtigste an Inhalten, Anekdoten und vielzitierten Beispielen mitbekommt.

Sowohl in ihren Formulierungen und der angenehm verständlichen Schreibe als auch vom Layout gefällt mir ihr neues Buch um Längen besser als seine Vorgänger. In erster Linie richtet es sich an Leute in der Practitioner- und Masterausbildung oder an all jene, die ein umfangreiches und sehr komplettes Lehr-/Lernbuch des NLP suchen, in dem gleichzeitig auf weiterführende Literatur und Quellen verwiesen wird.

Man merkt dem Buch an, dass eine Menge Arbeit drin steckt und profitiert als Leser nicht nur von der durchdachten Strukturierung, sondern eben auch von der anschaulichen Darstellung, einem nützlichen Stichwortverzeichnis u.v.m. Ein großes Kompliment an die Autorin. Dieser Zauberlehrling hat locker seine 5 Sterne verdient!!!

Übrigens verteilen sich die 937 Seiten auf zwei Bände und sind daher auch bei schwachen Handgelenken noch als Bettlektüre geeignet 😉 Und hier in Kürze die Inhalte im Überblick:

Band 1

  • NLP und seine Wurzeln
  • Beraterfähigkeiten (Wahrnehmung, Rapport, Fragetechniken / Metamodell, Reframing)
  • NLP Veränderungsarbeit (Standardschritte, Theorie, Praxis)
  • Ressourcenintegration (Ankern, Bodenanker, etc.)
  • Teilearbeit (Hintergründe und praktische Anwendung)

Band 2

  • Arbeiten mit Strategien und Modelling (Herausfinden, Verändern, Erschaffen von Strategien)
  • Submodalitäten (was sind Submods, welche gibt’s, Formate und Beispiele fürVeränderungsarbeiten)
  • NLP Konzepte und Systematisierungsversuche (Time-Line, Wahrnehmungspositionen, Neurologische Ebenen)
  • Therapie in Trance (Definitionen, Trance-Induktionen, Arbeit mit Trance, Selbsthypnose)