Neues Lernen für das Land


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von Hans P. Kobler
bestes NLP-Buch für Lehrer und LA-Studenten

Nachdem ich zuvor schon die Bücher von Linda Lloyd („Des Lehrers Wundertüte“) und Michael Grinder („Ohne viele Worte“, „NLP für Lehrer“) gelesen habe, kann ich dieses hier umso mehr schätzen. Bei Lloyd hatte ich das Gefühl, dass es trotz gutem Inhalt mehr für Grundschüler als Zielgruppe gedacht ist und die Bücher von Grinder setzen meiner Meinung nach stellenweise etwas zuviel an NLP-Grundlagen voraus.

Das ´Neue Lernen´ von Kobler setzt dagegen dort an wo es sinnvoll ist – bei den Grundlagen des NLP, die auch für Schule und Unterricht relevant sind / sein können. Eingangs erläutert er kurz und prägnant NLP-Entstehung, einige Schlüsselgedanken, wesentliche Formate und Techniken. Sein Modell für NLP im Unterricht und somit seine Auswahl und Schwerpunktsetzung betrachtet vor allem die Aspekte

  • Basiskommunikation
  • Zielorientiertheit
  • wirkungsvoller Unterrichtsprozeß
  • Umgang mit Hindernissen.

Die einzelnen Kapitel bieten jeweils einen Theorieteil und einen ausgezeichneten Praxisteil mit Anwendungsmöglichkeiten. Sicher wird nicht jeder gleich alles für gut / umsetzbar befinden, doch garantiert ist hier für jeden Lehrer (Dozenten, Referenten,…) einiges an Werkzeug für den Unterrichtsalltag enthalten. Was dieses Buch von anderen abhebt ist zum einen, dass es sowohl einzelne „Bausteine“ lernbar macht, als auch diese in einen Gesamtzusammenhang stellt. (Manch anderes Werk stellt fertige „Übungspläne“ für ein ganzes Schuljahr auf – nur wer hat schon eine ganze Klasse jeden Tag, außer evtl. Grundschullehrer?) Andererseits bleibt Kobler immer ganz nah an konkreten Unterrichtssituationen, bringt nachvollziehbare Musterbeispiele und wo es sinnvoll ist auch transkribierte Textauszüge.

Meiner Meinung nach leistet dieses Buch einen wertvollen Teilbeitrag gegen das „Burnout-Syndrom“. Denn während Fachwissen und Didaktik im Lehramtsstudium einen großen Platz einnehmen, wird Kommunikation und wirksame Lehrer-Schüler-Interaktion wenig bis gar nicht thematisiert – und das bei einem Gesprächsaufkommen von 24/26 Stunden wöchentlich mit je 20-30 Schülern. Wo ein Maurer nicht auf die Mitarbeit eines Ziegelsteins angewiesen ist, benötigen Lehrer eine etwas andere Werkzeugkiste. Die finden sie hier recht bodenständig, doch umfassend, trickreich und vor allem umsetzbar im Unterricht.