Der Mensch und seine Zeichen

von Adrian Frutiger
Zeichen setzen will gelernt sein

Eigentlich war es ein Fehlgriff, denn ich hatte eher ein Buch zu Symbol-Bedeutungen gesucht. Aber nachdem es schon in der Bibliothekslieferung mit dabei war hab ich auch reingeschaut…

… und erst Stunden später wieder aufgeblickt. Fasziniert von den eindrucksvollen Zeichen und -reihen, in denen Adrian Frutiger die Entstehung / Entwicklung von Zeichen veranschaulicht und mit viel Gespür doch auf die wesentlichen Aspekte reduziert. Es lag wohl auch am Schreibstil, in dem der Autor zumindest mir seine Begeisterung hat vermitteln können. Und dass er Ahnung hat, das merkt man schon nach wenigen Seiten, auch ohne zu wissen das er´s beruflich macht. weiter im Text »

Reframing

von Richard Bandler und John Grinder
Kreatives Umdeuten als effektives Werkzeug

Die Bedeutung die wir einem Ereignis beimessen hängt ab vom Kontext oder Rahmen in dem wir es betrachten. Verändern wir den Bezugsrahmen, so verändert sich auch die Be-Deutung.

Ein Beispiel aus dem Buch (Die Geschichte mit dem chinesischen Bauern, den Pferden …und dessen offener Grundeinstellung „Wer weiß wozu es gut ist“):
~ das gebrochene Bein seines Sohns, der vom Pferd sürzt, ist nicht wirklich von Vorteil
~ als am nächsten Tag Rekrutierungsoffiziere junge Männer zum Kriegsdienst einziehen bekommt es eine neue, sehr nützliche Bedeutung

In vielen Märchen und Fabeln wurde schon etwas wie Reframing angewandt (häßliches Entlein -> schöner junger Schwan) und in nahezu jedem Witz finden sich Elemente kreativen Umdeutens. weiter im Text »

Die Stunde der Wahrheit?

von Peter Weingart
Vom Wandel und neuen Beziehungen

Gleich zu Beginn stellt Peter Weingart die Frage, ob wir auf dem Weg in die Wissensgesellschaft sind und erläutert verschiedene Diagnosen zum Wandel von Wissenschaft und Gesellschaft.

Im Weiteren problematisiert er den zunehmenden Distanzverlust der Wissenschaft

  • zur Politik
  • zur Wirtschaft und
  • zu den Medien.

Sehr differenziert zeigt er entstehende Abhängigkeiten und Interessenkonflikte auf, die letzten Endes alle in einer Legitimationskrise wissenschaftlichen Wissens und der Wissenschaft an sich münden, wenn auch nicht deren Ende bedeuten. weiter im Text »

NLP in Stichworten

von Thomas Rückerl
ein Buch ohne Zielgruppe

Wenn ich mir vorstelle, ich wäre NLP-Einsteiger, so würde mir in diesem Buch der rote Faden fehlen. Interessierten und Neugierigen NLP näher zu bringen kann wohl kaum funktionieren, indem man zu einigen beliebig ausgewählten Begriffen exakt 1 oder 2 Seiten füllt.

Die Ausformulierung der Stichworte mag zwar recht eingängig sein, das ist Fluff aber auch. Hier und da ein paar Beispiele aus dem Alltag mit Weisheiten vermischt und dort noch einige Fachbegriffe eingestreut … wenn das mal nicht schönes Pseudo-Wissen für den nächsten Stammtisch ergibt. weiter im Text »

Das Wörterbuch des NLP

von Walter Ötsch, Thies Stahl, Inke Jochims
mehr als nur ein Wörterbuch

Grundlage für dieses Nachschlagewerk war eine Internet-Version, die Ötsch 1996 auf dem österreichischen NLP-Server entwickelte. Die ehemalige Link-Struktur des NLP-Enzyklopädie-Projekts merkt man dem Buch noch immer an. Und das ist gut, denn so verschaffen hervorgehobene Querverweise und Quellenangaben einen schnellen Überblick zu relevanten Themen und Autoren bei jedem Stichwort.

Die einzelnen Stichpunkte stellen die wesentlichen inhaltlichen Aspekte gut lesbar dar und erläutern ggf. auch die philosophischen und psychologischen Hintergründe. Besonders erwähnenswert ist die Einarbeitung verschiedener Sichtweisen und Positionen weiter im Text »

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