von Gottfried Hertzka und Wighard Strehlow
als Nachschlagewerk gut – als Einführung weniger geeignet
Von diesem Buch habe ich mir viel versprochen, ist es doch von den beiden Chef-Hildegard-Autoren geschrieben worden und noch dazu recht umfangreich. Dementsprechend war ich etwas enttäuscht, weil für meinen Geschmack die Einführung zur Hildegard-Heilkunde mit gut 15 Seiten etwas kurz ausfällt. Gleich danach geht’s weiter mit alphabetisch sortierten Körperpartien (Hals, Kopf, …) und Krankheiten bzw. Symptomen (Krebs, Husten, Gicht, etc.). Dazu wird dann jeweils eine sehr differenzierte Beschreibung der Symptomatik gegeben und die Autoren kommentieren bzw. ergänzen die Angaben Hildegards und deren Rezepte. Die Rezepte sind zum Teil extrem gewöhnungsbedürftig bis absolut grausig. Kaninchengalle oder Dachsleber werden nicht wirklich allen gefallen, teilweise sind die Angaben aber einfach vor dem zeitlichen Hintergrund zu sehen. Stellenweise machten mich jedoch manche Ratschläge der Autoren stutzig und ich fragte mich, ob die wirklich alles ernst meinen. weiter im Text »