Frag nicht warum . . .

von Dennis K. Chong, Jennifer K. Smith-Chong
Wie anders könnte unser Denken sein?

Die Frage nach dem ´Warum´ führt in der Regel zu einem Denken in Ursache-Wirkungs-Zyklen. Komplexe Sachverhalte folgen jedoch nur selten diesem Prinzip, sind vielmehr multikontextuell und systemisch zu betrachten und so besser verstehbar und lösungsoffen. Das Dilemma besteht nun darin, dass wir einerseits bereits durch unsere Sprache in einer gewissen Weise gedanklich strukturiert und fixiert sind und somit es einiger Anstrengung bedarf aus diesem selten bewußten ´freiwilligen Gefängnis´ auszubrechen. Andererseits wird auch in der Schule, später in Ausbildung / Studium und Berufsleben diese Art zu denken gefordert und gefördert, was den blinden Fleck bezüglich querdenkerischer Möglichkeiten noch verstärkt. Die Autoren versuchen eben diese uns innewohnende Logik zu hinterfragen hinsichtlich Konsequenzen von weiter im Text »

Wie man Lebenspläne verändert

von Claude M. Steiner
Ich bin ich – oder was ich sein soll?

Eines der Bücher, die im Grunde jeder gelesen haben sollte, der beruflich mit Menschen arbeitet – sei es nun als Coach, Lehrer, Therapeut, etc. … – und ernsthaft Verantwortung für seine Kommunikation und deren mögliche Auswirkungen übernehmen möchte. Gleichzeitig eine ebenso leseswerte Lektüre für alle anderen, weil es einen selbst und andere neu erkennen läßt und bestenfalls zu einem ´menschlicheren´ Miteinander führt.

Claude Steiner vermittelt durch zahlreiche Beispiele und gut verständliche Erklärungen ein grundlegendes Verständnis des Skriptkonzepts (incl. Spielen) der Transaktionsanalyse. Wie sehr jeder Mensch doch von elterlichen (und anderen) Botschaften, durch Familie / Religion / Kultur geprägt werden kann, das geht deutlich aus den Beispielen hervor. Manch einschränkendes Verhalten oder Erleben, das sich immer und immer wiederholt, wird von ihm auf ursächliche Skripte (oder einschränkende Überzeugungen und deren Auswirkungen im Alltag) zurückgeführt und somit greifbar, veränderbar gemacht. Da kann es schon mal ein lachendes wie weinendes Auge geben, wenn man sich in einem der Beispiele wiedererkennt. weiter im Text »

Schalungen im Betonbau

von Kurt Haeberlen, Fritz Kress
ein Klassiker vor allem für Praktiker

Das Buch von Haeberlein / Kress ist wohl der Klassiker für Betonbauer und (Schalungs-)zimmerer, die an alten Tricks und Kniffen zu handgefertigten Holzschalungen interessiert sind. Es ist einiges drin, was man so wohl nur noch von „alten Hasen“ auf der Baustelle lernen kann.

Mittlerweile gibts zwar auf jeder Baustelle PERI und DOKA – daher stimmt der Untertitel „Fachbuch für die Baustelle und das Konstruktionsbüro“ kaum noch – aber für Treppen oder Gewölbeschalungen bei Altbauten ist auch heute noch der Einfallsreichtum guter Handwerker gefragt. weiter im Text »

Kombucha

von Helmut Golz, ISBN 3720515966
gutes Theoriebuch – aber kaum Rezepte und Anleitungen

Das Kombuchabuch von Helmut Golz hat Schwächen und Stärken. Für die praktische Kombucha-Kultivierung liefert es relativ wenige konkrete Tips zum Zubehör (Glasgefäße, Form, Oberfläche-Volumen-Verhältnis) und zu möglichen Rezepturen (Zuckermenge, Gärdauer, Teemischungen). Als Praxisbuch ist es daher nicht wirklich empfehlenswert. Zwar werden im Praxisteil verschiedene Anwendungsbereiche erläutert – Blutfett, Hautpflege, Heuschnupfen, Muskelkater, Verstopfung, Gicht, Erkältungen, Übergewicht – doch in den meisten davon kommt der Kombuchateil zu kurz. An manchen Stellen wird für meinen Geschmack auch zu sehr der „Original Kombucha nach Dr. Sklenar“ lobend hervorgehoben. weiter im Text »

Das neue Lernen

von Winfried Bachmann
sehr gut – jedoch vorrangig für theorieorientierte Leser

Im Untertitel „Eine systematische Einführung in das KONZEPT des NLP“ ist eigentlich schon angedeutet, daß es sich hier eben nicht um ein NLP-Lehrbuch, auch nicht um eine Übungssammlung, sondern vielmehr einen Beitrag zu NLP & Wissenschaft handelt. Der Autor Winfried Bachmann ist Wirtschaftspädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität Köln.

Er selbst ist von NLP positiv beeindruckt und untersucht in seinem Buch, was denn die verschiedenen Modelle u.a. auch in Unterricht und Lehre leisten können und inwiefern die dahinterliegenden Theorien (empirisch) überprüfbar und begründet sind. weiter im Text »

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