Denk nicht an Blau

von Jürgen Wippich
gute Ideen, teilweise etwas versteckt

Seit 1995 im Buchhandel und noch keine Rezension? Das kann nicht sein, denn das Buch ist durchaus lesenswert und wartet mit einigen neuen Gedanken auf zum NLP und der Systemtheorie von Niklas Luhmann. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob und inwiefern man soziale und psychologische Systeme (=Einzelpersonen) denn durch Interventionen von außen überhaupt verändern kann. Oder ist es prinzipiell lediglich möglich, Kommunikationsangebote zu bieten und mögliche Veränderungsräume zu präsentieren? Ein kleiner aber wesentlicher Unterschied, der Wippich zur Theorie seiner Neurokybernetischen Selbstorganisation führt (NKS), die er ausführlich präsentiert. weiter im Text »

Schritt für Schritt in die Unabhängigkeit

… Wie Sie Ihre Klienten aus der Co- Abhängigkeit führen können.
von Sally Chamberlaine, Jan Prince
absolut praxisorientiert

Bücher über Suchttherapie gibts ja eine ganze Menge. Dieses hier stellt die Menschen aus dem Umfeld von Abhängigen in den Mittelpunkt, seien es Lebenspartner oder auch die (erwachsenen) Kinder. Denn vor allem diese passen sich dem dysfunktionalen System an, stützen es, leiden darunter und lernen mit Widersprüchlichkeiten zu leben. Was es für deren Selbstwertgefühl und innere Sicherheit bedeutet, wird anhand zahlreicher Transkripte deutlich. weiter im Text »

NLP & Rechtschreibtherapie

von Klaus H. Schick
eigentlich ein 10-Sterne-Buch

Erstmal zum Autor: Klaus Schick arbeitet seit 1978 als Sonderschullehrer, hat Zusatzqualifikationen in autogenem Training, Klientenzentrierter Gesprächsführung und ist NLP-Trainer…. vielleicht ganz interessant zu wissen, welche Zielgruppe und Problematik mit welcher Qualifikation angegangen wird…

Das Buch selbst basiert auf der Annahme, dass der Lesefähigkeit eine kognitive Strategie zugrunde liegt, die eben bei LRS nicht so wirklich optimal abläuft. Diese Strategie (=T.O.T.E=Test-Operate-Test-Exit) kann man bei guten *Lese- oder Buchstabierschülern* herausfinden, in verschiedene Schritte unterteilen und weiter im Text »

Die Magie der Sprache

von Robert B. Dilts
eins der besten NLP-Bücher

Das Buch hier von Dilts ist eines meiner Lieblings-NLP-Bücher, das ich zu 100% jedem Interessierten weiterempfehle. Allerdings ist es kein (!) Lern- und Übungsbuch (–>Mohl „Zauberlehrling“, Grochowiak „NLP-Practitioner“, OConnor/Seymour „Neurolinguistisches Programmieren…“). Soll heißen, mit Vorkenntnissen in NLP, Kommunikation oder systemischem Denken wird man den größten Nutzen und Genuss aus dem Buch ziehen.

Die Kapitel im Überblick: Sprache und Erfahrung – Rahmen und Reframing – Chunking – Werte und Kriterien – Überzeugungen und Erwartungen – Die Grundstruktur von Überzeugungen – Innere Zustände und die natürliche Veränderung von Überzeugungen – Gedankenviren und die Meta-Struktur von Überzeugungen – Anwendung der Muster als System weiter im Text »

Ohne viele Worte

von Michael Grinder
*Geheimtip* für Lehrer und Studenten

Grinder leistet mit diesem Buch einen kaum schätzbaren Beitrag zu mehr Sozialkompetenz im Unterricht. Mit seiner detaillierten Darstellung von nonverbalen Mustern in verschiedenen Phasen und Situationen des Unterrichts können

  • bereits vorhandene, etablierte Abläufe (nonverbale Lehrer-Schüler-Reaktionen) erkannt und kritisch hinterfragt werden
  • neues Verhalten ausprobiert und auf seine Wirksamkeit (Phasenwechsel, Musterunterbrechung, Lernstates einleiten) getestet werden
  • detailliertere Beobachtungskriterien und ein *Vokabular* für differenziertes, nachvollziehbares Feedback unter Kollegen geschaffen werden.

Er gibt klar nachvollziehbare Anleitungen und Erklärungen zum Einsatz von Körperhaltung (Einfrieren, Nähe-Distanz…), Lenken der Aufmerksamkeit (Unterrichtsbeginn, Überleitungen), Unterbrechung negativer Situationen/Kommunikationen, verbalem und nonverbalem Rapport weiter im Text »

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